Bericht und Aktivitäten der NAJU AG

Gruppenleitung

Andrea Hirsch ist die Leiterin der NAJU.

Sie ist Biologie-Lehrerin und seit mehr als 20 Jahren als Waldpädagogin tätig. Diese Berufsbezeichnung darf sie allerdings erst seit dem 26.05.2010 ganz offiziell führen, da sie an diesem Tag nach einem anstrengenden Lehrgang und einer ebensolchen Prüfung ein entsprechendes Zertifikat erhielt, das bundesweit Gültigkeit hat.

Sie ist damit die erste Absolventin in Dortmund, die sich als „Staatlich zertifizierte Waldpädagogin“ bezeichnen darf.

Was macht nun ein Waldpädagoge?

Die meisten Kinder, Jugendlichen, aber auch Erwachsenen haben heute immer weniger Kontakt zur Natur. Waldpädagogik wirkt dem entgegen.

Das bedeutet, Andrea Hirsch bringt den unterschiedlichsten Menschengruppen die Natur näher, und zwar auf sehr unterhaltsame Weise.

Immer stellt sie auch den Bezug zu altem Wissen früherer Generationen, zu Märchen und Mythen her, so dass es immer sehr spannend ist, mit ihr durch Wald und Felder zu wandern. Dies alles prädestiniert sie natürlich zur Leiterin der Jugendgruppe.

Was machen wir? 

Aktivitäten:

Die NAJU feierte ihren einjährigen Geburtstag (14.05.2010)

Grillabend

Auch ein gemütliches Beisammensein muss ab und zu sein, und zwar auch ganz ohne neue Erkenntnisse, ohne Fotojagd, sondern nur Zeit zum Essen, Klönen oder - wie es jetzt heißt - zum Chillen, zumal das einjährige Bestehen der Jugendgruppe gebührend gefeiert werden musste.

Ein schöner Abend!

Bird Race (08.05.10)

(siehe auch „Bird Race Grünschenkel)

Die Jugendlichen haben an diesem Tag mit sehr viel Spaß eine Menge gelernt.

NAJU untersucht Einzeller (22.04.10)

mit Andrea Hirsch, Dr. Erich Kretschmar und Dr. Gudrun Hanke-Bücker

Die NAJU und fünf weitere Gäste untersuchten das „Leben im Wassertropfen“.

(siehe Bericht in der NABU-Zeitung „doNATUR“, Ausgabe 1/10, S. 8 von Sabine Hirsch)

Exkursion zum Groote Peel (17.04.2010)

Mit Felix Ostermann und Andrea Hirsch

Siehe auch unter „Naturerlebnisse“: „Mein erstes Blaukehlchen“ von Hermann Hirsch.

Krötenhilfe (11. - 12. Kalenderwoche))

Mit Andrea Hirsch

Mitte März war es wieder soweit:

Die Krötenwanderung hatte begonnen.

In Dortmund-Menglinghausen am „Spörkel“ waren schon viele Kröten und Molche (es handelte sich hier vorwiegend um Bergmolche und Erdkröten) überfahren worden und die noch lebenden brauchten dingend Hilfe. Der zeitliche Schwerpunkt der Wanderung liegt etwa eine Stunde nach Dämmerungsbeginn.

Andrea Hirsch und ein Teil der NAJU sowie andere freiwillige Helfer betätigten sich als „Kröten-Engel“, die den Tieren halfen, die Straße unbeschadet zu überqueren.

 

Gehölze im Winter (23.01.10)

Mit Guido Bennen (siehe auch unter „Exkursionen“)

An diesem kalten Wintertag schloss sich die NAJU dieser Exkursion in den Fredenbaumpark an. Es wurde ein sehr lehrreicher Vormittag, an dessen Ende wir ein wenig schlauer waren.

Eulen-Kartierung (05.12.09 und 20.02.2010)

mit Guido Bennen und Andrea Hirsch

Alle fünf NAJU-Mitglieder fuhren mit dem „Naturschutzbus“ verschiedene Höfe rund um Brechten an, wo eventuell Steinkäuze zu finden gewesen wären. Bewaffnet mit einer Leiter schaute die NAJU in jede Steinkauzhöhle und versuchte, anhand der Tierspuren und durch Gespräche mit den ansässigen Bauern zu ergründen, ob die jeweiligen Wohnröhren besetzt waren.

Trotz der sorgfältigen Kartierungsversuche konnte nur ein Steinkauz und eine Schleiereule entdeckt werden. Der Bestand dieser Vögel war wohl durch ein schlechtes Mäusejahr und zwei aufeinander folgende kalte Winter erheblich zurückgegangen.

Dennoch hat die Exkursion viel Spaß gemacht.

Durch die Gespräche mit den Bauern ergab sich sogar das Angebot, im Heu übernachten zu dürfen, ein Angebot, was die NAJU in nächster Zukunft auch wahrnehmen wird.

Gewölle-Untersuchung (19.11.09)

Mit Guido Bennen, Dr. Erich Kretschmar, Volker Heimel und Andrea Hirsch

Anhand der Skelettschädel, die aus dem Gewölle herauspräpariert wurden, konnte eindeutig bestimmt werden, dass es sich bei diesen Eulenmahlzeiten um Mäuse gehandelt haben musste.

Sogar ein beinahe vollständiges Mauseskelett konnte zusammengetragen werden. Es war ein spannendes Puzzle-Erlebnis ganz anderer Art und ein gelungenes NAJU-Treffen!

Suche nach der Haselmaus (29.08.09)

Mit Andrea Hirsch

Die übergeordnete NAJU hatte zur großen Haselmaus-Jagd aufgerufen. Trotz intensiver Suche in der „Alten Körne“ in Dortmund konnte die NAJU an den gefundenen Haselnüssen lediglich Fraßspuren von Gelbhalsmäusen und Eichhörnchen finden. Trotzdem wurde es noch ein sehr schöner Waldspaziergang, denn Heinz Lindenblatt (u.a. auch Mitarbeiter von „Regenwasserforum Dortmund Scharnhorst Initiativkreis Naturlehrpfad“), den die NAJU zufällig traf, zeigte den Jugendlichen noch einen Baum mit einem Hornissennest und konnte noch vieles über diese interessanten Insekten erzählen.

Fledermaus-Exkursion im Rombergpark (13.06.2009)

Mit Volker Heimel und Andrea Hirsch

Wir trafen uns an diesem Abend, bevor es dämmerte. Die letzten Vögel waren noch unterwegs. Bald würden auch die ersten Fledermäuse auftauchen.

Um sie eindeutig identifizieren zu können, hatte Volker Heimel einen Ultraschalldetektor mitgebracht, mit dessen Hilfe man Ultraschalllaute der Fledermäuse für menschliche Ohren hörbar machen konnte. Plötzlich tauchten zwei Große Abendsegler (heimische Fledermausart) über dem kleinen See im Rombergpark auf, die mit dem Detektor eindeutig als Fledermäuse erkannt werden konnten. Sie jagten Insekten hinterher und zeigten uns ihr typisches Flugbild, was wir dann auch von dem der Vögel unterscheiden konnten. Als es schließlich dunkel war, konnten wir die Flugbahn der Fledermäuse stellenweise mit Hilfe einer starken Taschenlampe verfolgen.

Zum Schluss der Exkursion trafen wir noch einen fahrenden Straßenmusikanten, der uns allein ein Ständchen brachte und den Abend würdig abrundete.

Stunde der Gartenvögel (9.05.2009)

Im Rahmen des ersten NAJU-Treffens wurde bereits eine erste Aufgabe gelöst: Innerhalb einer Stunde sollte die Anzahl der beobachteten Arten, aber auch die jeweils ermittelte Individuenzahl dieser Art, festgestellt werden.

Eine spannende Aufgabe gegen die Uhr!

Die Ergebnisse wurden eingereicht und Hermann Hirsch gewann sogar einen Preis, nämlich die CD „Vogelstimmentrainer“.

 

 

NAJU-Gründung (09.05.2009)

Mit Andrea Hirsch, Dr. Erich Kretschmar, Felix Ostermann

Fünf Jugendliche hatten sich im Tierschutzzentrum des Hallerey eingefunden, um Mitglied in der NAJU zu werden. Gleich zum Einstand ging es mit dem Fernglas hinaus in das Naturschutzgebiet Hallerey, das von den Erwachsenen den neuen NAJU-Mitgliedern vorgestellt wurde. Auch ein Beobachtungsfernrohr insbesondere für Ornithologen, ein sog. Spektiv, und seine Handhabung lernten die Jugendlichen gleich beim ersten NAJU-Treffen kennen.

Die Jugendlichen konnten jede Menge verschiedene Gartenvögel, aber auch eine Lachmöve und sogar ein Grünfüßiges Teichhuhn beobachten.

Zum Schluss erhielten alle neuen Mitglieder einen Eisvogel-Anstecker (Vogel des Jahres 2009) und etwas Literatur als Begrüßungsgeschenk.

Geplante Aktivitäten und laufende Projekte der NAJU:

NABU-Zeitung:

Ein Teil der NAJU (Sabine und Hermann Hirsch) beteiligt sich an Erstellung der NABU-Zeitung „doNatur“.

Bildbearbeitung am Rechner

Hermann Hirsch vermittelt an Interessierte Kenntnisse zur Digital-Kamera und zur anschließenden rechnergestützten Bildbearbeitung.

Termine: in Planung

11./12.09.10

Teilnahme am Vogelfestival am Kemnader Stausee

Weitere Termine, z.B. zur Beobachtungen zur Hirschbrunft im Wildpark Voswinkel, Übernachtung im Heu (siehe auch Eulenkartierung), Schnecken- und Libellenbestimmung und vieles mehr, sind in Planung und werden rechtzeitig im Internet bekannt gegeben.

Wir freuen uns über neue Mitglieder. Interessierte können sich unter der oben angegebenen Kontaktadresse melden.