Wiesenvögel gucken und mehr

Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe NABUs und Naturliebhaber,

vorweg: Ob Vogelliebhaber oder Gelegenheitsvogelbeobachter, fürwahr es brauchen nicht immer seltene Arten sein, um zu begeistern. Aber ein Natur – und Vogelschützer sollte schon die Arten kennen, welche eine besondere Schutzwürdigkeit erfordern.

Ähnlich wie beim Bericht Gänsegucken möchten wir der Nachfrage wegen eines weiteren Tipps zur Beobachtung von Wiesenvögel und mehr geben. In früheren Jahren waren Exkursionen in die Rieselfelder Münster, in das Zwillbrocker Venn und in die Ahsewiesen / Lippeauen fester Bestand im Jahresprogamm der NABU Stadtbezirksgruppe Lüdo. NABUs und interessierte Birder konnten so in den vorgenannten Gebieten ihre Kenntnisse über Wiesenvögel und andere schützenswerte Arten aufbessern und vervollständigen.

Leider hat sich bis dato noch kein kundiges Personal eingefunden, um die Lücke „Wiesenvogelbeobachtung“ zu schließen.

Aus Erfahrung der letzten Jahresbeobachtungen sei das 371 Hektar große Naturschutzgebiet Ahsewiesen im westlichen Kreis Soest zum Selbstanfahren und Beobachten empfohlen. Benannt nach dem kleinen Fluß Ahse, welcher das großräumige Feuchtwiesengebiet durchfließt. Es erstreckt sich weiter südlich der Lippeauen.

Rund 150 Vogelarten wurden hier schon gezählt. Davon ca. 60 Brutvogelarten. Charaktervogel ist hier der große Brachvogel, welcher in mehreren Kolonien dort brütet. Zur Beobachtung weiterer Arten hat hier das Frühjahr ab Mitte April die größte Bedeutung. Als Anhang zum Wiesenvögel gucken, sind einige typisch in den Ahsewiesen / Lippeauen vorkommene Vogelarten wieder als Archivfotos beigefügt.

Schon jetzt wünschen wir allen interessierten Vogelbeobachtern viel Erfolg beim Beobachten der Wiesenvögel und mehr, denn das nächste Frühjahr ist nicht mehr fern. Mit besten Grüßen

Ihr Felix Ostermann

 

Text und Fotos :Felix Ostermann