Komischer Vogel

Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe NABUs und Naturliebhaber,

 

scherzhaft am Rande bemerkt, werden nicht selten vereinzelt Menschen nach ihrem Erscheinungsbild, Benehmen und Tun kritisch von manchen Mitmenschen im Sprachgebrauch oder auch nur gedanklich, als „ komischer Vogel “ bezeichnet. Doch in der Tierwelt, so unter gefiederten Individien, treten manchmal, wenn auch eher selten, komische Vögel in Erscheinung.

Teils durch Zutun des Menschen, durch Züchtung ( oft Gänse / Foto: 1-5 ) oder aus Naturlaune durch eigene Kreuzung verschiedener Arten untereinander. Züchtungsexemplare kommen gelegentlich kurzzeitig als seltene Gefangenschaftsflüchtlinge aus Zucht-und Zoogehegen in der freien Natur vor. Im Frühjahr konnte ich auf dem Phönixsee eine flugfähige Höckergans beobachten. Ein Mitbeobachter benutzte kopfschüttelnd auch vorgenannten Ausdruck zu dem Tier.

Als Laune der Natur werden eher leuzistische Einzelexemplare ( Foto: 6 -10 ) ebenfalls als komische Vögel von nichtwissenden Beobachtern in der Vogelwelt bezeichnet. Leuzistische Vögel machen sich durch Farbabweichungen im Gefieder auf sich aufmerksam. Fehlt also das Pigment oder eine deutliche Sprenkelung ist erkennbar, spricht der Wissenschaftler von einem partiellen Albinismus.

Ein totaler Albinismus, der bei Vögeln höchst selten vorkommt, liegt nur vor, wenn dem gesamten Gefieder einschließlich der Haut und der Augen das Pigment fehlt.

Aufgrund öfterer Anfragen zum Thema können Beispielfotos im Anhang unwissenden Vogelbeobachtern dienen. Mit besten Grüßen 

 

Ihr Felix Ostermann
 

Text und Fotos: Felix Ostermann ( Fotos Dia Archiv )