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Mitgliederversammlung 2020

Unsere diesjährige Mitgliederversammlung konnte am 11. März 2020 gerade noch ordnungsgemäß durchgeführt werden, bevor die Coronavirus-Epidemie sie fast verhindert hätte.

25 Mitglieder waren anwesend, diesmal ohne den 1. Vorsitzenden Kristof Hennies, der ausgerechnet am Vormittag des 11.03. vorsichtshalber in häusliche Quarantäne musste. Ansonsten war der Vorstand vollzählig und Schatzmeister Klaus-Dieter Lemm übernahm die Versammlungsleitung, tatkräftig unterstützt von unserer Schriftführerin Melanie Nimptsch.

Bei der Versammlung im Bildungsforum wurde unser kenntnisreicher Artenschützer Volker Heimel für 40 Jahre Mitgliedschaft im NABU geehrt.

Unserem bisherigeren 2. Vorsitzenden Guido Bennen wurde für 8 Jahre Vorstandsarbeit im NABU Dortmund mit Buchgeschenken gedankt. Guido steht für die Arbeit in den AG´s, insbesondere am Flotabecken Deusen, weiterhin zur Verfügung. Abgelöst als 2. Vorsitzender wird er nun von unserem Gartenspezialisten Daniel Pawlak-Gast, der einstimmig gewählt wurde. Daniel ist einigen auch schon als Ansprechpartner Botanik bekannt.

Kristof Hennies wurde nach 4-jähriger Amtszeit als 1. Vorsitzender erneut gewählt, wenn auch diesmal in Abwesenheit, aber ebenfalls einstimmig. Michael Hölling löst ab jetzt Klaus Horn als zweiten Kassenprüfer für eine Amtszeit von 2 Jahren ab.

Dank allseits guter Vorbereitung konnten die Berichte über unsere Tätigkeiten, den Haushalt, das Flotabecken und das Buchprojekt "Dortmunder Vogelwelt" präsentiert, erörtert und im Falle des Haushaltsplanes 2020 verabschiedet werden.

Abschließend gab es eine kurze Einführung zur geplanten Volksinitiative "Insekten retten – Artenschwund stoppen", welche von den Landesnaturschutzverbänden in NRW für den Zeitraum Ende April bis Herbst 2020 geplant ist und sich nun wahrscheinlich verzögert.

Nur einen Tag nach der Mitgliederversammlung, am 12. März 2020, kam seitens der Stadt Dortmund die Bekanntmachung, dass aufgrund der Coronavirus-Epidemie bis einschließlich 15. April 2020 keine Versammlungen mehr in städtischen Gebäuden und auf städtischen Grundstücken stattfinden sollen. Dies betrifft auch Vereine. Inzwischen wird das öffentliche Leben durch die Epidemie noch weitaus stärker eingeschränkt und wir hoffen, dass die nächste Mitgliederversammlung ruhigere Rahmenbedingungen haben wird.

Text: Kristof Hennies

Fotos: Dorothee Scharping-Hammad