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Vogelbeobachtung im NSG Ölbachtal

Liebe Leserin, lieber Leser, liebe Nabus und Naturliebhaber ,

es ist immer wieder faszinierend unsere Vogelwelt im Rhythmus der Jahreszeiten zu beobachten. In diesen Tagen, wo sich der Spätsommer mit schönen Septembertagen verabschiedet hat, der Herbst vor der Tür steht, ging es mal wieder hinaus in Dortmunds „wilden Westen“. Denn dort gibt es einige ergiebige Beobachtungsgebiete.

Schließlich ist der Herbstvogelzug in vollem Gange und nicht selten kann ein Naturspaziergang  zum Naturerlebnis werden.

Fernglas vor der Brust, Tele im Rucksack ging es ohne lästigen Mund-Nasenschutz mal wieder ab in unsere schöne Natur vor der Haustür. Denn das städteverbindende ca. 50 ha große Naturschutzgebiet Dortmund – Bochumer  Ölbachtal, ist zu Vogelzugzeiten trotz vernachlässigter Pflegemaßnahmen, aber immer noch ein attraktives Vogelbeobachtungsgebiet.

Seit Jahren ist es ein bevorzugter Rastplatz für nicht wenige Klein –und Greifvogelarten zum Zwischenstopp, bevor diese ihren Weiterflug in den Süden fortsetzen.

Es bietet dem interessierten Vogelliebhaber artenreiche Beobachtungen. Lohnenswert für gleichgesinnte Naturliebhaber darüber zu berichten. Vom Restwäldchen Rauhes Holz ausgehend, zeigt  sich zurzeit entlang einem  Wirtschaftsweg, beidseitig eine abgeerntete Feldflur. Über dem Mähgut auf der einen Fläche rüttelten zugleich 5 Turmfalken, um anschließend dort befindliche Mäuse zu erbeuten.

Auf der anderen gepflügten Fläche tummelten sich 7 Steinschmätzer und rund 40 Ringeltauben. Eine der Ringeltauben am nahen Anger  wurde zur Beute von einem Habicht. Sich ständig sichernd umschauend, streicht dieser aber anschließend ab, um den erbeuteten Vogel an einem sicheren Ort zu verzehren.

Entlang der Feldflur zur  total verbuschten Talaue und in der in der Talaue selbst zeigten sich Jung -und Altvögel wie Sumpf-, Kohl -und  Blaumeise, Kleiber, Buch - und Grünfink, Heckenbraunelle, Feldsperling, Rotkehlchen, Elster, Eichelhäher, Rabenkrähe, Buntspecht und Mäusebussard u.a. als Standvögel.

Als rastende und Zugvögel konnten dort- sowie auf Bochumer Gebiet beim Blick durchs Fernglas, weitere interessante  Arten registriert werden: Wachholderdrossel, Singdrossel, Dorngrasmücke, Gartengrasmücke, Rohrammer, Gartenrotschwanz,  Zilp-Zalp, Baumpieper , Rauchschwalbe, Rotrückenwürger, Sperber  und Baumfalke. Highlight des Tages war ein einzelner Weißstorch auf der Wiese am Hundedressurplatz. Nach mehreren Sommerbeobachtungen, könnte beim  Baumfalken ein Brutverdacht nicht ausgeschlossen sein.

Von  weiteren Gebieten und Beobachtungen wird in loser Folge anschließend berichtet.

Bleiben Sie was Corona betrifft -„negativ“  und weiterhin als fröhliche Naturbeobachter gesund. Das wünscht Ihnen herzlichst

Ihr Felix Ostermann

Text und Fotos : Felix Ostermann